Die größten Stromfresser: Unterhaltung rund um die Uhr

Die Unterhaltselektronik ist führend, was den Stromverbrauch in einem Haushalt angeht. Knapp 27 % der Stromkosten entfallen auf diesen Bereich. Der Grund dafür liegt darin, dass viele Geräte sich nicht mehr komplett ausschalten lassen. Auch Altgeräte haben einen erhöhten Verbrauch.

Unser Tipp:
Schließen Sie die Geräte an eine abschaltbare Steckdose an, ziehen Sie das Handyladegerät vom Netz, wenn der Ladevorgang beendet ist und achten Sie bei der Neuanschaffung auf das Energielabel des Geräts.

Frieren Sie erhöhten Stromverbrauch ein

Ganz weit vorne bei der Stromrechnung sind die Kühl- und Gefrierschränke. Gerade auch, weil Sie 365 Tage im Jahr laufen. Speziell Altgeräte sind hier wahre Stromschleudern.

Unser Tipp:
Stromsparen fängt schon bei der Planung an. Stellen Sie den Kühl- und Gefrierschrank nicht direkt neben eine warme Quelle wie einen Backofen. Zudem reichen bereits 7 Grad Innentemperatur im Kühlschrank vollkommen aus, um alles effektiv zu kühlen. Enteisen Sie regelmäßig den Gefrierschrank oder das Gefrierfach. Ist Ihr Gerät älter als 10 Jahre, sollten Sie über eine Neuanschaffung einmal nachdenken. Je nach Preis des Neugerätes rentiert es sich bereits nach 2 Jahren.

Kochen/Backen

Knapp jede 10 Kilowattstunde entfällt aufs Kochen und Backen. Kleinigkeiten helfen bereits, die Stromkosten zu minimieren.

Unser Tipp:
Wenn Sie eine Mikrowelle haben, verzichten sie fürs Aufwärmen auf den Herd. Halten Sie den Backofen bei der Zubereitung von Speisen geschlossen. Jedes öffnen lässt knapp 25 % der Wärme entweichen. Auch auf das Vorwärmen können Sie heute bei den meisten Speisen verzichten. Achten Sie beim Kochen immer auf die richtige Topfgröße. Ist die Herdplatte größer als der Topf, verfliegt die Wärme. Verzichten Sie beim Kochen auf einen Topfdeckel, verlängert sich die Garzeit um fast 50%.

Spülen

Das Aufheizen des Wassers wird häufig immer noch durch sogenannte Untertischgeräte übernommen. Mit knapp 2.000 Watt Leistung können hier schnell erhöhte Stromkosten anfallen. Gerade, wenn es dauerhaft eingeschaltet ist und das gespeicherte Wasser auf immer wieder auf Temperatur hält.

Unser Tipp:
Wenn vorhanden, nutzen Sie die Spülmaschine. Nicht nur der Stromverbrauch sinkt, auch wird 80 % weniger Wasser benötigt. Verzichten Sie in Ihrem Haushalt auf eine Spülmaschine, überprüfen Sie die Einstellung des Untertischgeräts. Oftmals gibt es eine Eco-Taste. Oder Sie ziehen einfach den Stecker.

Waschen und Trocknen

Die Laufleistung einer Waschmaschine ist enorm. Sie läuft bei einer Familie mehrmals die Woche. Kommt die Wäsche dann noch in den Trockner ergeben sich knapp 13% der gesamten Stromkosten für einen Haushalt.

Unser Tipp:
Beladen Sie die Waschmaschine immer voll und lassen sie die Wäsche auf mindestens 1.200 Umdrehungen schleudern bevor sie im Trockner verschwindet. Sortieren Sie die Wäsche, die trocknergeeignet ist vorher aus, damit Sie später nicht vor einem halbleeren Trockner stehen. Und wenn die Temperaturen es zulassen, lassen Sie die Wäsche auf einer Wäscheleine oder einem Wäscheständer im Freien trocknen. Das kostet gar nichts.

Licht

Eine schön beleuchtete Wohnung sorgt für Behaglichkeit und ein gemütliches Ambiente. Kleine Veränderungen sparen Strom, ohne das es Komfortverluste gibt.

Unser Tipp:
Tauschen Sie Halogenlampen und alte Glühleuchten gegen LED-Lampen aus. Durch die unterschiedlichen Formen und die verschiedenen Lichtfarben erkennt man mittlerweile kaum noch einen Unterschied. Außer beim Stromverbrauch. Der ist deutlich geringer.

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